Heiligabend 2025

Zum Familiengottesdienst mit Krippenspiel war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Gottesdienst wurde gemeinsam mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden gestaltet, die auch das Krippenspiel lebendig auf die Bühne brachten. Neben dem neugeborenen Jesuskind traten König Augustus und König Herodes als zentrale Figuren auf. Im Mittelpunkt stand jedoch die Botschaft von Hoffnung, die von der Geburt Jesu ausgeht – ein Gegenbild zu Gewalt und Machtstreben der Herrscher.

Aus der Krippe wurden an alle Strahlen verteilt mit der Aufschrift „du bist das Licht der Welt“ als Zeichen dafür, wie Jesu Licht weiterleuchtet.

Die Jugendlichen erzählten die Weihnachtsgeschichte mit viel Engagement und Ausdruck. Immer wieder wurde das Spiel von bekannten Weihnachtsliedern unterbrochen, die von Viktoria Chumak an der Orgel begleitet wurden. Für sie war es zugleich die Premiere an der Orgel. Einen besonders stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsame Singen von „Oh du fröhliche“ im Stehen, begleitet vom fröhlichen Klang des Zipfelsterns.

Musikalische Adventszeit in der Kirche

In der Vorweihnachtszeit kamen die Besucherinnen und Besucher der Kirche ganz besonders auf ihre musikalischen Kosten. Den Auftakt bildete am 6. Dezember eine Stunde Weihnachtsliederwunschsingen. Pastorin Kristoffersen hatte dazu ein Liederheft mitgebracht, und Organistin Ute Göpfert begleitete die ausgewählten Lieder stimmungsvoll am Klavier. Die Gäste sangen engagiert mit, und so stellte sich rasch eine festliche Adventsstimmung ein.

Ein festliches Weihnachtskonzert folgte am 13. Dezember. Die Musikgemeinschaft Hattstedt gestaltete den Abend mit einem gemischten Chor, einem Flötenorchester und der Orgel. Entlang der biblischen Weihnachtsgeschichte fügten sich die unterschiedlichen Musikstücke harmonisch zu einem stimmungsvollen Ganzen zusammen.

Am 16. Dezember lud Sandra Willersem zum Konzert „Lichterzeit“ ein. Mit bekannten amerikanischen und deutschen Weihnachtsliedern – teilweise auch auf Plattdeutsch – berührte sie das Publikum. Zwischendurch wurde das Konzert durch gemeinsames Singen mit den Gästen aufgelockert.

Den Abschluss bildete der musikalische Gottesdienst am 4. Advent. Mit Gesang und Klavier wurde die Gemeinde auf besondere Weise verzaubert. Neben Ute Göpfert an der Orgel musizierten Margitta Broda und Erwin Stein, unter anderem mit dem Choral „Bereite dich, Zion“ von Johann Sebastian Bach.

Volkstrauertag

Auch in diesem Jahr gestalteten einige Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienst zum Volkstrauertag am 16.11.2025 in der St. Jakobi Kirche mit. Sie lasen ein Gedicht von M. Gummert aus dem Jahr 1934 mit dem Titel „Euch fehlt die Phantasie“. Pastorin K. Kristoffersen betonte in ihrer Predigt die Aktualität des Gedenktages, der zur Mahnung gegen das Vergessen nötiger denn je sei. Zahlreiche Vereine bildeten einen Zug zu den Gedenksteinen, an denen ein Kranz der Gemeinden mit der Aufschrift „Für Frieden und Völkerverständigung“ sowie die Friedenslichter ihren Platz fanden.
Dort hielt der Bürgermeister aus Wisch, H.-W. Petersen, auch eine mahnende Rede.

 

„Ich hätte mal eine Frage…“ – Gedankenaustausch am Abend, den 26.10.2025

Zum Gesprächsabend unter dem Thema „Der weise Ring“ waren Ute Broders und Gerda Petersen-Carstens zu Gast, um über ihre Arbeit mit Opfern von Einbruch, Betrug, Mobbing und anderen Straftaten zu berichten.

Im Gespräch mit Pastorin Kristoffersen gaben sie Einblicke in ihre ehrenamtliche Tätigkeit als ausgebildete Opferhelferinnen. Sie betonten, wie wichtig es ist, Betroffenen zuzuhören, ihnen Mut zu machen und sie auch im Umgang mit Behörden zu unterstützen. So helfen sie Menschen, nach belastenden Erlebnissen wieder Vertrauen und Zuversicht zu gewinnen.

Zum Thema Einbruch und Überfall gaben die beiden zahlreiche praktische Hinweise, wie man sich besser schützen und vorbeugen kann. Anschaulich zeigten sie dabei unter anderem, wie kleine Taschenalarme eingesetzt werden können.

Besonders eindringlich warnten sie vor Betrugsmaschen im Internet und in sozialen Netzwerken, bei denen Täter über längere Zeit Vertrauen aufbauen. Viele Betroffene glauben, eine neue Freundschaft oder gar Liebe gefunden zu haben – doch am Ende verlieren sie oft viel Geld.

Pastorin Kristoffersen dankte den beiden Referentinnen herzlich für ihren engagierten Einsatz und beendete den Abend mit einem Gebet und einem Segen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Ute Göpfert am Klavier umrahmt.

Erntedank 2025 auf dem Bauernhof

Trotz wechselhaften Wetters mit Regenschauern und Sonnenschein fanden viele Besucher den Weg in die Scheune auf dem Hof Frowähr, um gemeinsam den Erntedankgottesdienst zu feiern. Pastorin Kristoffersen stellte den Gottesdienst unter das Thema „Bäume – Bilder der Schöpfung“. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten sich mit eigenen Beiträgen beteiligt: Auf dem Liedzettel waren Fotos ihrer Lieblingsplätze in der Natur zu sehen, die sie in der Predigt auch näher erläuterten.
Nach dem Gottesdienst lud eine herzhafte Kürbissuppe sowie Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein – eine willkommene Stärkung an diesem herbstlich-nassen Tag.

Gottesdienst zum Bauernmarkt

Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde der Gottesdienst zum Bauernmarkt vor dem Tante Enso-Laden gefeiert. Der Konfirmand Levi von den Hoff übernahm die Lesung, und Pastorin Kirstin Kristoffersen sprach in ihrer Predigt über das ermutigende Bibelwort: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch“ (1. Petrus 5,7). Für die festliche Musik sorgte der Bläserkreis aus Mildstedt und schuf damit eine besonders schöne Atmosphäre.

Den gesamten Tag über nutzten viele Besucher die Möglichkeit, die Kirche und auch den Glockenturm zu besichtigen. Der Kirchengemeinderat kam mit zahlreichen Gästen ins Gespräch – und bei Kaffee und Keksen war reichlich Gelegenheit, einander zu begegnen.

Ein musikalisches Highlight war zudem die beiden Orgelkonzerte von Kent Pegler v. Thun aus Husum, der mit Werken aus Renaissance und Barock die Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterte. Im Anschluss zeigte er Interessierten die Orgel.